SpurenSuche 1
- Sr. Emmanuela
- 11. März
- 1 Min. Lesezeit

Im "Duett" mit Jans Sontags-GE-danken möchte ich heute eine lockere Reihe spiritueller Kurzimpulse beginnen und habe dafür den Titel "SpurenSuche" gewählt.
Dies führt ganz ins Herz benediktinischen Lebens und meiner Berufung als Benediktinerin; denn das alles entscheidende Kriterium dafür, ob dieser Weg für einen Menschen der richtige ist lautet: "Man achte genau darauf, ob der Novize / die Novizin wirklich Gott sucht..." (Regel des hl. Benedikt, Kapitel 58,7)

Ein Leben lang sind wir unterwegs zwischen Suchen und Finden. Ich liebe das Lied im Kölner Anhang des Gotteslobes unter Nr. 870:
"Wir haben Gottes Spuren festgestellt,
auf unsren Menschenstraßen,
Liebe und Wärme in der kalten Welt,
Hoffnung, die wir fast vergaßen.
Zeichen und Wunder sahen wir geschehn
in längst vergangnen Tagen,
Gott wird auch unsre Wege gehn,
uns durch das Leben tragen. ..."
Was für eine Zusage hinein in die konkrete, so belastete und beängstigende Situation unserer Welt!

Dazu passt ausgezeichnet dieser kleine Text, den uns TeilnehmerInnen eines Kalligrafie-Kurses in unserem Kloster geschenkt haben:
"Was ist der Sinn des Lebens? fragte eine Schnecke die andere.
Seine Last tragen, beweglich bleiben, große Fühler haben, sich manchmal zurückziehen. EINE SPUR HINTERLASSEN."




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