Mittendrin
- Sr. Emmanuela
- 3. März
- 1 Min. Lesezeit
So ein Kloster ist ein geheimer "Knotenpunkt": Wir sind mittendrin - im Gebet und ganz konkret!

Gestern war Iyad hier, um sich zu verabschieden. 2024 hat er bei uns während seines Deutschkurses gelebt und - wie die meistens Studierenden des KAAD - seither den Kontakt gehalten. Er will zu seiner Familie, die sich in Australien sammelt, eine Rückkehr nach Gaza ist unvorstellbar. Nun aber es ist unsicher, ob sein Flug geht...
P. Joseph meldet aus Tabgha am See Genezareth, dass sie alle trotz des neuen Krieges wohlauf sind. Deo gratias! Heute morgen meldet sich endlich Sarah, die seit einigen Wochen im Rahmen unseres Projektes MitLeben bei uns ist und unsere Exerzitien für eine Reise genutzt hat. Sie ist wegen des Angriffs auf den Iran auf dem Flughafen in Shanghai gestrandet und weiß nicht, wann es weitergeht...
Kareen, die letzte Stipendiatin des vergangenen Jahres ist am Samstag nach Hause ins Westjordanland geflogen. Es war den ganzen Winter hindurch eine fröhliche Gemeinschaft, zu der auch die beiden angehenden Schneidermeisterinnen gehören, die während ihres Meisterkurses bei uns wohnen und ihre schriftliche Prüfung bereits bestanden haben. In den letzten Tagen sind auch die ersten neuen Stipendiatinnen angekommen: Grace aus Ghana, Mariam aus Ägypten und Gaudencia aus Tanzania.
Mit all den vielen Menschen, denen wir uns verbunden wissen, stehen wir vor Gott und bitten ihn um seinen Segen!

"Christus hat keine Hände, nur unsere Hände,
um seine Arbeit heute zu tun.
Er hat keine Füße, nur unsere Füße,
um Menschen auf seinen Weg zu führen.
Christus hat keine Lippen, nur unser Lippen,
um Menschen von ihm zu erzählen..." (aus dem 4. Jh.)




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